„Weiterbildung der Weiterbilder sollte Pflicht werden“
Das Thema Weiterbildung liegt Dr. Regina Beverungen aus Lüchtringen bei Höxter am Herzen. Ihre Praxis ist seit 2009 Lehrpraxis der Uni Göttingen und der Uni Bochum. Mit Dr. Maike Stein hatte sie 2014 ihre erste Ärztin in Weiterbildung in der Praxis, die mittlerweile als Hausärztin bei ihr arbeitet. Sie selbst bildet sich auch regelmäßig fort und würde sich wünschen, dass dies verpflichtend wird.
Erste-Hilfe-Schulung für die Mitarbeiter des Hausärzteverbandes
Richtige und schnelle Erste Hilfe kann Leben retten. Umso wichtiger ist es dabei, eine gewisse Routine zu entwickeln, um für den Ernstfall gerüstet zu sein.
Der Hausärztetag Westfalen-Lippe führt daher regelmäßig Erste-Hilfe-Schulungen für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch. Am vergangenen Donnerstag hat das Team der Geschäftsstelle des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe an einer Erste-Hilfe-Schulung teilgenommen, die unter 2G+ -Bedingungen durchgeführt wurde.
Stadt Dülmen sucht freiwillige Helferinnen und Helfer für Impfaktion
Die Stadt Dülmen sucht in Kooperation mit den Christophorus-Kliniken und dem DRK-Kreisverband Coesfeld freiwillige Helferinnen und Helfer, die die Impfaktion ab dem 08.12.2021 unterstützen.
Tägliche Testpflicht für immunisierte Praxisbeschäftigte ausgesetzt
Das Landesgesundheitsministerium (MAGS) hat auf die scharfe Kritik aus der Ärzteschaft zum neugefassten Infektionsschutzgesetz reagiert: Die tägliche Testpflicht für genesene und geimpfte Arbeitgeber und Beschäftigte in Arztpraxen ist ausgesetzt. Darauf weist die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) hin.
Danach genügt es derzeit, dass sich die immunisierten Praxismitarbeiterinnen und -mitarbeiter zwei Mal wöchentlich testen. Dies ist auch mit Selbsttests in Eigenanwendung möglich. Für nicht geimpfte Praxismitarbeiter bleibt es bei der täglichen Testpflicht.
Studie zur Corona-Pandemie: MFA leisten viel und werden wenig beachtet
Die Corona-Pandemie belastet Beschäftigte im Gesundheitswesen in besonderer Weise. Neben den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten leisten Medizinische Fachangestellte (MFA) einen großen, aber in der öffentlichen Wahrnehmung wenig beachteten Beitrag zur medizinischen Versorgung der gesamten Bevölkerung. Zu diesem Ergebnis kommen Forschende der Abteilung für Allgemeinmedizin der Ruhr-Universität Bochum (RUB). Sie hatten MFA zu ihren Erfahrungen während der vergangenen 20 Monate befragt. Erste Ergebnisse der qualitativen Studie „Pandemiemanagement in der Praxis – Erfahrungsberichte und Reflexion (PIPER)“ zeigen die deutliche Arbeitsüberlastung der MFA.