Mit Ampel-Ende steht auch Umsetzung des GVSG vor dem Aus
Mit dem Aus der Ampel-Koalition ist eine Verabschiedung des Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetzes (GVSG) unwahrscheinlich geworden. „Mangels parlamentarischer Mehrheit wird es schwierig werden, bis zu den Neuwahlen die laufenden Gesetzesinitiativen durch den Bundestag zu bringen“, sagt Lars Rettstadt, 1. Vorsitzender des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe.
Nachwuchsinitiative mal zwei: Anmelderekord in Münster, Nachschlag bei Onlineversion
Mit mehr als 130 Anmeldungen hat die Münsteraner Ausgabe der „Nachwuchsinitiative Hausarztmedizin Zukunft Praxis“ am 30. Oktober alle bisherigen Rekorde gebrochen. Der All-inclusive-Abend für Medizinstudierende, mit spannenden Vorträgen zu den drängendsten Fragen rund um das Thema Niederlassung, einer Fachausstellung und satten Verpflegung, fand an der Universität Münster statt.
Landesdelegierte kamen in Unna zusammen
Gute Nachrichten und Erfolgsmeldungen sind in diesen Zeiten nicht immer leicht zu finden – im Rahmen der Landesdelegiertenversammlung des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe am 26. Oktober in Unna gab es aber gleich mehrere: Mit 21 Sitzen konnte die Hausarztliste für Hausärztinnen und Hausärzte bei der Kammerwahl ein Plus von drei Sitzen verbuchen und sich damit über den größten Zugewinn unter allen angetretenen Listen freuen.
"Großartiges Ergebnis": Die Hausarztliste gewinnt bei der Kammerwahl Sitze hinzu
Die „Hausarztliste“ für Hausärztinnen und Hausärzte gehört zu den Gewinnern der Wahlen zur Kammerversammlung 2024: Laut vorläufigem Endergebnis konnte sie ihre Position als zweitstärkste Kraft behaupten und mit drei hinzugewonnenen Sitzen sogar noch deutlich ausbauen.
Podiumsdiskussion zur Gesundheitsversorgung im Kreis Unna: Dr. Katja Sielhorst zu Gast bei Senioren Union
Das Gesundheitssystem steht vor großen Herausforderungen. Apothekenschließungen, Medikamentenknappheit und eine umstrittene Krankenhausreform verunsichern Patientinnen, Patienten und Beschäftigte gleichermaßen. Der wachsende Mangel an Hausärztinnen und Hausärzten sowie Pflegekräften, sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich, verschärft die Situation zusätzlich.