Gut geschützt durch den Herbst: Hausarztpraxen laden ein zur "Impfwoche 2026"
Mit dem offiziellen Herbstanfang startet auch die diesjährige Impfsaison: Damit Patientinnen und Patienten bestmöglich geschützt durch die kalte Jahreszeit kommen, laden Hausarztpraxen in Westfalen-Lippe im Oktober zur ersten „Impfwoche“ ein. Im Aktionszeitraum vom 12. bis 16. Oktober wollen die teilnehmenden Praxen mit besonderen Angeboten und intensiver Beratung das Bewusstsein der Menschen für den Schutz durch Impfungen stärken. „Unser Ziel ist es, unseren Patientinnen und Patienten möglichst unkompliziert ihren persönlichen Impfschutz anzubieten“, erklärt Lars Rettstadt, 1. Vorsitzender des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe.
Der Kreativität der Praxen ist dabei keine Grenze gesetzt: „Ob die Impfberatungen gebündelt an einem Tag, fortlaufend während der regulären Sprechzeit, im Rahmen eines After-Work-Impfens nach Feierabend, eines Early-Bird-Angebots vor Sprechstundenbeginn oder eines Pausen-Piks zur Mittagszeit organisiert werden – alles ist erlaubt und wird von den teilnehmenden Praxisteams je nach Wunsch und Kapazität organisiert“, so Rettstadt. „Wer seinen Impfstatus überprüfen und auffrischen lassen möchte, kann sich also vor Ort erkundigen, ob auch seine Praxis dabei ist und einen Termin vereinbaren.“
Impfschutz: „Wir krempeln die Ärmel hoch!“
Bei Fragen rund um die individuelle Impfstrategie im Hinblick auf Influenza, COVID, Pneumokokken, RSV und mehr sind Patientinnen und Patienten dabei nicht nur im Rahmen der Impfwoche in ihrer Hausarztpraxis an der richtigen Adresse, sondern generell. „Impfen ist eine ureigene Aufgabe der hausärztlichen Praxen: Unsere Impfleistungen gehen weit über eine schnelle Spritze zwischen Tür und Angel oder eine reine Marketingkampagne hinaus. Sie umfassen die Impfanamnese, den Ausschluss akuter Erkrankungen, die medizinische Aufklärung der Patientinnen und Patienten und die Nachsorge. Dieses Gesamtpaket bekommen die Menschen nicht im Drogeriemarkt oder in der Apotheke, sondern bei uns“, betont Lars Rettstadt. „Deshalb krempeln wir die Ärmel hoch, um gemeinsam ein Zeichen zu setzen, die Menschen für das Thema zu sensibilisieren und durch eine gute Impfquote schwere Krankheitsverläufe und Todesfälle durch Infektionskrankheiten wie Influenza und COVID wirksam zu verhindern.“
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