Protest gegen GKV-Spargesetz: Jetzt Abgeordnete kontaktieren
Der Vorstandsvorsitzende des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe, Lars Rettstadt, ruft nach dem Kabinettsbeschluss zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz die Hausärztinnen und Hausärzte in Westfalen-Lippe zum Handeln auf.
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Mitglieder des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe,
der Widerstand gegen den Kabinettsentwurf des GKV-Spargesetzes ist groß. Die Bundesregierung sabotiert damit ihr eigenes Vorhaben der Einführung eines hausärztlichen Primärversorgungssystems, indem sie bei den Hausärztinnen und Hausärzten, sowohl im KV-System als auch in der HZV, den Rotstift ansetzt und damit letztlich die Versorgung der Menschen in diesem Land gefährdet!
Ein Frontalangriff auf unsere Praxen!
Diese Reform ist keine faire Lastenverteilung, sondern ein Frontalangriff auf unsere Praxen. Das werden wir nicht hinnehmen!
Fest steht: Die Zeit bis zur Entscheidung im Gesetzgebungsverfahren am 26. Juni ist denkbar kurz. Umso wichtiger ist es, dass wir gemeinsam Druck machen, um im Verlauf des parlamentarischen Verfahrens noch nachzuschärfen.
Daher die Bitte und der Aufruf an euch und Sie als Mitglieder des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe: Nutzen Sie Ihre Kontakte in die Politik, sprechen Sie mit Ihren heimischen Bundestags- und Landtagsabgeordneten und gesundheitspolitischen Ansprechpartnerinnen und -partnern, klären Sie auf über die Folgen, die diese Regelung für die hausärztlichen Praxen und die Versorgung der Menschen haben würde.
Musterbrief und zwei Klicks bis zu Ihren Abgeordneten
Einen Musterbrief, den Sie zu diesem Zweck nutzen, personalisieren und per Brief oder E-Mail versenden können, finden Sie unten zum Download.
Hier können Sie mit nur zwei Klicks die Bundestagsabgeordneten und Landtagsabgeordneten Ihres Wahlkreises heraussuchen:
https://www.bundestag.de/abgeordnete
www.landtag.nrw.de/home/der-landtag/landtagswahlen/wahlkreiskarte.html
Lassen Sie uns gemeinsam gegen diesen gesundheitspolitischen Irrsinn vorgehen!
Danke für euer und Ihr Engagement.