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Größter Kongress für Hausärztinnen, Hausärzte und Praxisteams in der Region startet in Dortmund

Die Primärärztliche Versorgung, bei der hausärztlichen Praxen die zentrale Rolle bei der Steuerung der Patientinnen und Patienten durch das Gesundheitssystem zukommt, wird aktuell intensiv diskutiert. Auch beim Hausärztinnen- und Hausärztetag Westfalen-Lippe, der am 13. und 14. März 2026 erneut in Dortmund zu Gast ist, wird sie ein zentrales Thema sein.

Primärärztliche Versorgung im „Hausarztprogramm“ ein zentrales Thema

Bis zu 500 Teilnehmende werden zum größten Kongress in der Region für Hausärztinnen, Hausärzte und Praxisteams in der Sparkassenakademie am Phoenixsee erwartet.

„Mit der Hausarztzentrierten Versorgung (HZV), auch bekannt unter dem Begriff Hausarztprogramm, haben wir in unserem Verband bereits vor 16 Jahren das entwickelt, was die Politik heute flächendeckend fordert: Ein System, in dem Patientinnen und Patienten sich für eine Hausarztpraxis ihres Vertrauens entscheiden, die dann erste Anlaufstelle bei allen gesundheitlichen Fragen ist“, erklärt Lars Rettstadt, 1. Vorsitzender des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe.

„Auf diesem System ist unser Stempel drauf“

„Dieses primärärztliche Konzept, mit dem Gesundheitssystem und Versorgung zukunftsfest organisiert werden sollen und das NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann vor wenigen Tagen als das große gemeinsame Ziel ausgerufen hat, leben wir schon seit Jahren erfolgreich vor. Da ist sozusagen unser Stempel drauf“, so Rettstadt. „Allein in unserer Region nehmen schon mehr als eine Million Patientinnen und Patienten freiwillig daran teil! Bundesweit sind es rund elf Millionen. Entsprechend spielt die Hausarztzentrierte Versorgung (HZV) und ihre Umsetzung im Praxisalltag auch bei unseren Fortbildungen für Hausärztinnen, Hausärzte und Praxisteams in Dortmund eine wichtige Rolle.“

Fortbildungen, individuelle Beratung und kollegialer Austausch

So steht das HZV-Team des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe für individuelle Praxisberatungen und -analysen zur Verfügung und lädt in eine eigens eingerichtete „HZV-Lounge“ ein. In so genannten Pharmakotherapie-Qualitätszirkeln können Praxen, die an der HZV teilnehmen, sich zu aktuellen Themen informieren und in den kollegialen Austausch gehen oder sie können sich zum „HZV-Abrechnungsprofi“ weiterbilden lassen.

Insgesamt werden an beiden Kongress-Tagen in 20 Seminaren und Workshops all die Themen behandelt, die den Arbeitsalltag in den hausärztlichen Praxen bestimmen. Es gibt Updates zu medizinischen, organisatorischen oder betriebswirtschaftlichen Schwerpunkten für Ärztinnen und Ärzte, spezielle Angebote für Medizinische Fachangestellte (MFA), Praxismanagerinnen, Versorgungsassistentinnen (VERAH), Primary Care Manager*innen (PCM) und MFA-Azubis, eine begleitende Fachausstellung zum Gesundheitswesen und am Freitag einen Abend zum Netzwerken und Genießen in besonderer Atmosphäre beim „Dinner & Dialog“.

„Dieser Kongress ist über die Jahre zu einer echten Institution geworden“, sagt Lars Rettstadt „Wir freuen uns auf den Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen und das Wiedersehen in Dortmund.“

Informationen zu Programm gibt es hier

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