GKV-Spargesetz verabschiedet: "Ein Schlag ins Gesicht aller Hausärzte und Patienten!"
Der Bundestag hat heute das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz verabschiedet, das weitreichende Kürzungen im hausärztlichen Bereich vorsieht. „Dieses Gesetz ist ein Schlag ins Gesicht aller Hausärztinnen und Hausärzte – und vor allem ihrer Patientinnen und Patienten. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken und die Bundesregierung zerstören damit ganz bewusst die Basis der hausärztlichen Versorgung vor Ort, in Westfalen-Lippe und bundesweit“, so Lars Rettstadt, 1. Vorsitzender des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe. „Das Ergebnis dieses Gesetzes wird für die Patientinnen und Patienten schon bald deutlich spürbar sein, da durch die Sparmaßnahmen das gute und qualitativ hochwertige Versorgungsangebot der Praxen nicht weiter aufrechterhalten werden kann.“
Protestkampagne gegen GKV-Spargesetz verlängert!
Die Politik beharrt weiterhin auf ihren Kürzungsplänen im GKV-Spargesetz – und setzt so die hausärztliche Versorgung aufs Spiel! Der Hausärztinnen- und Hausärzteverband hat deshalb eine bundesweite Protestkampagne gestartet und ruft neben Ärztinnen, Ärzten und Praxisteams auch Patientinnen und Patienten auf, sich gegen die Sparmaßnahmen im hausärztlichen Bereich stark zu machen. Die Kampagne wurde bis zum 10. Juli verlängert!
Scharfe Kritik an geplanter Abschaffung der Telefon-AU und Pflicht-AU ab dem ersten Tag
Der Hausärztinnen- und Hausärzteverband Westfalen-Lippe kritisiert die Pläne der Bundesregierung zur Abschaffung der telefonischen Krankschreibung und zur AU-Pflicht ab dem ersten Tag scharf.
Jetzt live und gedruckt: Die neue "Hausärztliche Praxis in Westfalen" ist da
Die aktuelle Ausgabe der "Hausärztlichen Praxis in Westfalen" wird in diesen Tagen an die Praxen in Westfalen-Lippe geliefert und ist ab sofort auch online als E-Paper verfügbar.
Umfrage zum Thema Neurodivergenz in der Versorgung
Derzeit wird in Kooperation mit dem Verein Wohnzimmer Neurodivers e.V. und unter Beteiligung verschiedener Fachpersonen an einem Projekt zur Verbesserung der Versorgung neurodiverser Patientinnen und Patienten gearbeitet. In diesem Zusammenhang findet aktuell eine Umfrage zum Thema Neurodivergenz in der Versorgung statt.